2 THEATER PLAN B

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Nächste Aufführungen
Show 7: Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran | München | Theater Viel Lärm um Nichts | 2.-4., 9.-11., 16.-18., 23.-25. Nov. 2017 | 20 Uhr
Show 7: Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran | Regensburg | Turmtheater | 25.-27.Jan. 2018 | 20 Uhr
Show 6: Das Produkt | München | Theater Pepper | 08. – 10. Feb. 2018


Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran

SHOW7: Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran

nach dem Roman von Eric-Emmanuel Schmitt

Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran wurde von Eric-Emmanuel Schmitt 2001 ursprünglich als Theater-Monolog geschrieben, dann als Erzählung veröffentlicht und in der Verfilmung mit Omar Sharif einem breiten Publikum bekannt. Andreas Wiedermann bringt mit Theater PLAN B nun eine Fassung für drei Schauspieler auf die Bühne.

Gar nicht schlecht, einen erwachsenen Freund zu haben, der einem mit Rat und Tat zur Seite steht, wenn die Dinge im Leben nicht so laufen, wie man sich das vorstellt. Und noch dazu, wenn er Araber ist und wie Monsieur Ibrahim, der Kolonialwarenhändler in der Pariser Rue Bleue, zu jeder Lebenslage etwas Passendes in seinem Koran zu finden weiß. Der zwölfjährige Jude Moses lernt schnell, dass „Araber“ sein keineswegs allein mit der Herkunft zu tun hat, es bedeutet in der Branche nichts weiter als: nachts und auch am Sonntag geöffnet. Und er lernt Ibrahims Geheimnisse des Glücks und des Lächelns, was in den aussichtslosesten Situationen hilft: im Männerhaushalt mit seinem schwermütigen Vater, bei den Mädchen in der Rue de Paradis, beim Konservenklauen, beim Fahren ohne Führerschein.
Ein skizzenhafter Gegenentwurf zur hasserfüllten, rachsüchtigen Gedankenwelt islamistischer Fundamentalisten, ein mit zivilisationskritischen Spitzen gespickter Aufruf zur Entdeckung der Langsamkeit, zu Nonkonformismus und Antirassismus, zur Toleranz gegenüber Andersdenkenden, anderen Religionen, anderen Generationen, voller Ernsthaftigkeit, Melancholie und feinem Humor.

mit
Titus Horst in der Titelrolle, Evelyn Plank in sechs verschiedenen Rollen (darunter Brigitte Bardot) und Ariya Robat Mili als Moses, dem Ich-Erzähler

München | Theater Viel Lärm um Nichts | August-Exter-Straße 1 | 2.-4., 9.-11., 16.-18., 23.-25. Nov. 2017 | 20 Uhr | Karten unter www.theaterviellaermumnichts.de

Regensburg | Turmtheater | 25.-27.Jan. 2018 | 20 Uhr | Karten unter www.regensburgerturmtheater.de


Das Produkt Plakat

SHOW6: Das Produkt

von Mark Ravenhill

Regisseur Andreas Wiedermann (…) bringt mit seiner Theatertruppe Plan B wieder einmal ein kleines Theaterwunder aus Straubing mit auf die Bühne des Teamtheaters.
Matthias Hejny, Abendzeitung München, 31.03.2017

Wieder einmal hat Andreas Wiedermann (…) Theater zu einem Instrument der lustvollen Aufklärung und Erkenntnis gemacht. Und es gibt momentan auf Münchens Bühnen kaum eine Komödie, bei der man mehr und herzlicher lachen könnte. Unbedingt sehenswert!
Wolf Banitzki, Theaterkritiken München

„Bridget Jones goes Dschihad“ wäre vielleicht eine Formel, mit der der Produzent James die Schauspielerin Olivia für seinen neuen Film gewinnen könnte. Die Story: Amy, eine junge, global agierende Geschäftsfrau, deren Freund beim Anschlag auf das World Trade Center starb, verliebt sich ausgerechnet in den attraktiven Al-Qaida-Kämpfer Mohammed. Hautnah erlebt sie die Planung eines Selbstmordattentats auf Disneyland Paris. Sie verrät Mohammed an die Polizei, Mohammed wird verhaftet. Als Amy Fernsehbilder von seiner Misshandlung im Gefängnis sieht, wird auch sie zur Kampfmaschine …

mit
Clemens Nicol, Christina Matschoss, Friedrich Custodio und Anna Dietmann

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München | Theater Pepper | 08. – 10. Feb. 2018


Die Möwe Plakat

SHOW5: Trilogie der Macht 1 – Macbeth

von William Shakespeare

Ein Kriegsherr, seine Frau und eine bedeutungsschwere Prophezeiung. Zum König von Schottland würde der siegreiche Feldherr Macbeth gekrönt werden, weissagen drei Hexen. Angetrieben von diesem Orakel mordet Macbeth und besteigt den Königsthron. Schon bald aber wird er von Albträumen und Paranoia heimgesucht, die Geister, die er rief, lassen ihn nicht mehr los…
Theater Plan B zeigt die phantasmagorische Legende über Gier, Schuld und Wahn als großes Theaterspektakel mit über zwanzig Protagonisten. Shakespeare für alle und Teil 1 der „Trilogie der Macht“.

mit
Titus Horst, Nicole Lohfink, Martin Schülke u.a.

mit freundlicher Unterstützung
der Stadt Straubing, dem Bezirk Niederbayern und den Freunden des Jakobmayer e.V.

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Die Möwe Plakat

SHOW4: DIE MÖWE

von Anton Tschechow

Ausgezeichnet mit der TZ-Rose der Woche, März 2016

Tschechows Geschichten funktionieren noch immer

…die Verzweiflung der Figuren bohrt sich wie ein vergifteter Pfeil ins Zuschauerherz, so auch in dieser ganz wunderbaren Inszenierung. Das Team haushaltet clever mit der Tschechowschen Komik. Es macht erstaunlich wenig aus, dass Wiedermanns Schauspieltruppe hauptsächlich aus Menschen um die 30 besteht. Dieses Selbstbewusstsein macht diese „Möwe“ zu einer sehr großen Freude.
Christiane Lutz, SZ, 8.3.2016

Eine Liebeserklärung an die Macht der Sprache
…im Teamtheater sieht man eine Liebeserklärung an die Macht der Sprache. Behutsam und zutiefst menschlich ist das alles. Zum Höhepunkt ein Schluss in Slowmotion, der einem die Kehle zuschnürt. Vollblut-Theater!
Matthias Bieber, TZ, 8.3.2016

Ein Landhaus an einem See. Alljährlich trifft sich dort ein Zirkel um die gefeierte Moskauer Schauspielerin Irina Arkadina. Ihr Sohn Kostja, ein ambitionierter junger Autor, hat einen Text geschrieben, der vor den Sommerfrischlern gespielt wird und prompt durchfällt. Nina, eine angehende Schauspielerin und die große Liebe Kostjas, verfällt den Schmeicheleien von Trigorin, prominenter Schriftsteller und Arkadinas derzeitiger Lebensabschnittspartner. Als sie Kostja verlässt, begeht dieser seinen ersten Selbstmordversuch…
Anton Tschechows „Möwe“ von 1896 hat mit ihren Charakteren und Situationen bis heute nichts an Lebenswirklichkeit eingebüßt. Seine szenischen Vignetten erzählen mit Witz und Eleganz von Erfolg, Sehnsüchten und Träumen, kurz, von der Flüchtigkeit des Daseins. Theater Plan B spielt diese melancholische Komödie über das Scheitern mit einem Ensemble aus acht jungen Schauspielern.

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Fremdkörper Plakat

SHOW3: FREMDKÖRPER

von Aïat Fayez

Der Wahnsinn zieht seine Kreise – Teil 2

Theaterkritiken München
, Wolf Banitzki, 9.3.2015

…Über zwei Stunden wurde das Zwerchfell gereizt und dabei wurde nicht verlacht oder auf Kosten von … gelacht. Die Komik lag im Erkennen, dass die Situationen, so grotesk und überzeichnet sie auch sein mögen, tatsächlich stattfinden. Großes Lob den Darstellern und großes Lob der Regie.

Theaterkritiken München
, Wolf Banitzki, 9.3.2015

Bundesrepublikanischer Alltag: auf einer Ausländerbehörde kämpft eine Sachbearbeiterin gegen und für die Einhaltung der Vorschriften. Schnitt.
Eine Frau erzählt ihrem Mann von der Attraktivität eines Arabers namens Omar. Schnitt.
Irgendwo in Afrika versucht eine junge Frau, von Schleppern eine Passage für ihr Kind nach Europa zu erhalten. Schnitt.
In einer europäischen Großstadt massakriert ein Kommissar junge Migrantinnen.

„Fremdkörper“ erzählt in vier Episoden von der Absurdität des Umgangs mit dem Fremden. Komödiantisch und todtraurig, skurril und grotesk vereint der 1979 geborene Romancier und Dramatiker Aïat Fayez vier szenische Miniaturen zu einem hochaktuellen Panorama über Menschen auf der Suche nach ihrem persönlichen Glück.
Fayez, der 2010 aus Protest vor der Ausländerpolitik Frankreich verlassen hat, lebt in Wien.


Juri Plakat

SHOW2: JURI

von Fabrice Melquiot


[…]Theresa Hanich als zuckersüß flötende und giftig zickende, emotionale Tyrannin und Muttertier-Karikatur Anja, Clemens Nicol als männliches Riesenbaby Patrick und Friedrich Custodio als mit Mimik und Körpersprache agierender Juri spielen im Teamtheater unter der temporeichen Regie von Andreas Wiedermann lustvoll den Aberwitz aus, ohne in Klamauk abzurutschen.“ Süddeutsche, 14./15.März 2015, Petra Hallmayer

Schwärzer geht’s nicht

Münchner Merkur, Malve Gradinger, 9.3.2015

Hin ins Münchner Teamtheater! Denn Fabrice Melquiots „Juri“, eine in bester Molière’scher Tradition geschriebene Komödie […] wird in Andreas Wiedermanns Inszenierung zu einem beißend-komischen Kommentar zu heutiger Wohlstands-Egomanie auf dem Hintergrund von Migration.

Münchner Merkur, Malve Gradinger, 9.3.2015

…“Juri“ ist eine gnadenlos gut beobachtete Gesellschaftssatire aus dem Milieu der beruflich erfolgreichen Mittdreißiger, unter deren toleranter Weltoffenheit kleinliche Eifersucht und kleinbürgerliche Fremdenangst brüten. Regisseur Andreas Wiedermann setzt auf Tempo und sein Darsteller-Trio kümmert sich darum, dass trotz der Geschwindigkeit keine vergnügliche Nuance des Egotrips, auf dem die Möchtegern-Eltern sind, verloren geht.

Abendzeitung München, Mathias Heiny, 7.3.2015

Patrick und Anja haben alles, was ein Paar der mitteleuropäischen Mittelschicht sich erträumt: sie sind glücklich verheiratet, haben beruflichen Erfolg und erfreuen sich bester Gesundheit – fast. Denn Patricks Spermatozoen sind, wie er selbst sagt, „keine besonders schnellen Läufer“. Ein Kind muss her, und zwar möglichst rasch. Warum nicht einfach aus dem Supermarkt? Und so bringt Anja eines Tages Juri mit in die gemeinsame Wohnung und stellt ihn Patrick als Adoptivsohn vor. Das einzige Problem: Juri ist ein Teenager und spricht kein Wort deutsch…

Mit der deutschen Erstaufführung der sozialkritischen Groteske „Juri“ des französischen Erfolgsautors Fabrice Melquiot legt Theater Plan B den Finger in die Wunden unserer Zeit. In sieben skurrilen Szenen erzählen Regisseur Andreas Wiedermann und sein Team von der Hysterie um die sinkende Geburtenrate und der Angst vor dem Fremden. „Juri“ ist ein garantiert politisch inkorrektes Stück zur Migrationsdebatte und zur erfolgsverwöhnten Yuppiegesellschaft- ein witziger Grenzgang zwischen Wirklichkeit und Wahn, eine knallige Satire auf uns alle.

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Der Weltverbesserer

SHOW1: DER WELTVERBESSERER

von Thomas Bernhard

Gnadenlos grotesk

[…] Der unbändig kreative und clevere Theatermacher gewinnt wieder einmal, auch wegen des traumhaft die schwarzhumorigen Niederungen ihrer Figuren sensibel durchmessenden Schauspielerduos Evelyn Plank und Titus Horst.“ AZ München, 13. Februar 2016, Mathias Hejny

Dieser Privatgelehrte und Philosoph ist ein unverbesserlicher Misanthrop. Selbstgefällig, voller Kritik und erbarmungsloser Ironie für seine Umwelt, macht er, kommt er in Fahrt, nicht einmal vor seinen Nächsten halt. Aber der Weltverbesserer ist kein überzeugter Einzelgänger, im Gegenteil, er ist von seiner Partnerin und den Streitgesprächen mit ihr regelrecht abhängig. Nur im Austausch mit der Lebensgefährtin, seinem »notwendigen Übel«, kann er sich noch Tag für Tag neu definieren. Nur im Austausch mit ihr kann er noch um eine kleine Veränderung der Dinge ringen, nachdem ihm eine grundsätzliche Verbesserung der Welt versagt geblieben ist. Gefangen in einem ganzen Kosmos von Gedanken, Ansprüchen und Forderungen ziehen die beiden Bilanz. Ein Endspiel beginnt …